Die Umgebung

Das Languedoc-Roussillon

Wilde Wasser, abenteuerliche Höhlen, verlassene Dörfer, lebendige Städte und rote Felsen liegen über blauem Meer zwischen Rhône, Cevennen und Pyrenäen . . . und Straßen, die faszinieren. Ich mache gar nicht den Versuch, hier alle bemerkens- und besuchenswerte Orte dieser wunderschönen Gegend auf zu listen. Nachfolgend nur einige Beispiele. So verschieden auch die Vorstellungen über die Gestaltung der schönsten Wochen des Jahres sind - das Languedoc begeistert. Es sind nicht nur außergewöhnliche Bauwerke wie zum Beispiel das Pont du Gard, das Amphitheater von Nimes oder die Brücke von Millau. Es sind außerdem die Menschen, die hier in einer liebenswerten Art das Leben etwas anders leben. Und es sind die Straßen, immer wieder diese Straßen. Wer schon einmal ruhig durch die Alleen zwischen Obstplantagen, Rebflächen oder Lavendelfeldern hindurch gefahren ist, oder wer schon einmal etwas heftiger die Corniche des Cévennes oder die Gorges du Tarn genossen hat, der weiß, wovon ich schwärme.

 
 

Pont du Gard

Der Pont du Gard ist zum einen eine Brücke, zum anderen ein Teil eines Aquäduktes. Es wurde von zirka 2.000 Jahren von den Römern geschaffen, um das Castellum von Nimes mit Wasser zu versorgen. Aus einer Entfernung von über 50 Kilometern wurde das Wasser einer Quelle nahe Uzès nach Nimes geleitet. Der Pont du Gard selbst überspannt das Tal des Gardon nahe dem Ort Remoulins. Dieses imposante Bauwerk, mörtellos aus Muschelkalkquadern zusammen gesetzt, wurde im Jahre 2.000 von der UNESCO als Bestandteil des Weltkulturerbes anerkannt. Das Museum ist täglich von 9.30 Uhr bis 18.30 Uhr (Juni - Aug. bis 22.00 Uhr) geöffnet.

   
 

Uzès

Dieses bezaubernde Städtchen liegt zwischen Cevennen und dem Mittelmeer und beherbergt zirka 7.800 Einwohner. Seine idyllischen Gassen und Plätze laden zum gemütlichen Spazieren und zum Genießen in einem der vielen Cafés und Restaurants ein. Besonders belebt ist die Innenstadt um den Place aux Herbes mittwochs und samstags, wenn sich die Bevölkerung auf dem Markt mit allem Notwendigen versorgt. Als bemerkenswerte bauliche Sehenswürdigkeiten sind der Herzogspalast (Duché), die Kathedrale Saint Théodorit und der 42m hohe Glockenturm Tour Fenestrelle zu nennen.

 
 

Ardèche

Das Naturreservat Gorges de lÁrdèche hat sich in den letzten 25 Jahren zum Traumziel aller Kanufahrer und Höhlenforscher entwickelt. Aber auch Rad- und Motorradfahrer schwärmen davon, dem 30 km langen Canyon zu folgen. Unzählige Stellen laden zum erfrischenden Bad ein.

 
 

Nimes

Nimes, die Stadt der architektonischen Gegensätze. Hier trifft der Besucher auf antike Bauwerke wie das Amphitheater oder das Maison Carrée genauso, wie auf modernste Bauten Sir Norman Fosters oder Vittorio Gregottis. Die meist autofreien Gassen der Innenstadt bieten mit ihren Cafés ein ganz besonderes Flair.

   
 

Montpellier

Diese erst knapp 1.000 Jahre alte Stadt muß man erlebt haben. Pulsierendes Leben überall. Ob in den Gassen der wunderschön sanierten Altstadt oder in den Einkaufspassagen, ob in einem der vielen Museen oder im neuen Eislaufcenter - Montpellier bietet Kurzweil in einer städtebaulisch bemerkenswerten Atmosphäre. Du solltest vor dem Besuch unbedingt einen Stadtführer lesen.